Wissenschaft in Romanen?

In dem Roman "Schatten des Schwurs" wird der Spannungsbogen u.a. mithilfe der Wissenschaft aufgebaut. Die alten Rituale der Schamanen gelten in der aufgeklärten Welt mehr als zweifelhaft, da es bisher keinerlei wissenschaftliche Beweise gab, ob und wie sie funktionieren.

Die Epigenetik hat uns während der letzten Jahre sensationelle Erkenntnisse gebracht und bewiesen, dass Gedankenkraft genetische Veränderungen bewirken kann.

Da dieses Wissen aber noch nicht zur Allgemeinbildung zählt, musste ich in dem Thriller auch diesbezügliche Fakten einbauen.

Von meinen Testlesern bekam ich daher teilweise die Kritik zu hören, dass die wissenschaftlichen Teile und Erörterungen von der eigentlichen Geschichte ablenken.

 

Wie denken sie darüber?
Kommt es nicht erst dadurch beim Leser zu einem Kribbeln, weil das Unglaubliche plötzlich durch fundierte Wissenschaft als Faktum bewiesen wird?


Kommentar schreiben

Kommentare: 0